Sind Parallelwelten doch kein Science-Fiction | Prof. Dr. Ayhan Demircan

Shownotes

In dieser Folge spricht Michael Scholl mit Prof. Dr. Ayhan Demircan über die Grundideen der Quantenphysik und ihre erstaunlichen Folgen für unser Verständnis von Wirklichkeit.

Im Mittelpunkt stehen der Welle-Teilchen-Dualismus des Lichts, das Doppelspaltexperiment und Schrödingers Katze. Es geht um die Frage, warum Beobachtung in der Quantenmechanik so entscheidend ist, was es mit Wahrscheinlichkeiten und Zwischenzuständen auf sich hat und weshalb daraus sogar Deutungen wie Parallelwelten entstehen.

Außerdem geht es um konkrete Anwendungen: Quantenphysik steckt heute bereits in Transistoren, MRT, Sensorik und moderner Computertechnik. Thema sind auch Quantencomputer, die Zukunft von Photonik und die Frage, warum selbst das Lichtschwert aus der Science-Fiction physikalisch nicht völlig abwegig ist.

Quantenphysik gilt als faszinierend, aber auch als schwer zugänglich. In dieser Episode erklärt Prof. Dr. Ayhan Demircan, warum sich Licht und Materie auf kleinster Ebene völlig anders verhalten, als wir es aus unserem Alltag kennen.

Im Mittelpunkt stehen der Welle-Teilchen-Dualismus, das Doppelspaltexperiment und Schrödingers Katze. An diesen Beispielen wird deutlich, warum Beobachtung, Wahrscheinlichkeit und Zwischenzustände in der Quantenmechanik so entscheidend sind.

Außerdem geht es um die Frage, ob Parallelwelten wirklich nur Science-Fiction sind oder ob solche Vorstellungen tatsächlich aus physikalischen Deutungen der Quantenmechanik entstehen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den praktischen Folgen der Forschung: von Transistoren und MRT über Quantencomputer bis hin zur Photonik. Warum Quantencomputer nicht einfach bessere Laptops sind, weshalb Licht in Zukunft eine größere Rolle in der Computertechnik spielen könnte und was all das sogar mit dem Prinzip eines Lichtschwerts zu tun hat, ist ebenfalls Thema der Folge.

Zum Schluss geht es um die Veranstaltung "Quantenparadoxa zur Überzeitlichkeit", die am Dienstag, den 14. April, um 19.30 Uhr in Saarbrücken stattfindet und bei der Wissenschaft und Kunst aufeinandertreffen.

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